Die Wissenschaft

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African Botanical Intelligence

Wo Afrikas wirksamste Pflanzenöle auf moderne Formulierungs-Wissenschaft treffen — schlicht, ehrlich, wirksam.

Unser Prinzip

Natur, präzise formuliert.

N°6602 entsteht aus einer einfachen Überzeugung: Die wirksamsten Inhaltsstoffe wachsen bereits in der Natur — sie müssen nur richtig verstanden und sorgfältig kombiniert werden. Statt wasserbasierter Lotionen, die schnell verdunsten, setzen wir auf hochwertige Lipide aus afrikanischen Botanicals, die Feuchtigkeit in der Haut halten und ein weiches, gepflegtes Hautgefühl hinterlassen. Auf dieser Seite zeigen wir, was die Inhaltsstoffe ausmacht — und auf welche wissenschaftliche Literatur wir uns dabei stützen.

Der Star-Inhaltsstoff

Kalahari-Melonen­kernöl

Gewonnen aus den Kernen der wilden Kalahari-Melone (Citrullus lanatus) — einer Pflanze, die seit Generationen im südlichen Afrika für Nahrung und Hautpflege genutzt wird.1 Das kaltgepresste Öl ist reich an Linolsäure, Tocopherolen (Vitamin E) und Pflanzensterolen. Sein niedriges Molekulargewicht sorgt für schnelles Einziehen mit einem seidigen, nicht fettenden Finish — ideal für Gesicht, Körper und Lippen.

Kalahari Gesichtsöl REVIVE
~52%
Linolsäure (Omega-6)1
γ-Toc.
Dominantes Vitamin E1
100%
Natürliches Öl
0
Komedogenes Risiko*
Das Fettsäureprofil im Detail

Was im Kalahari-Öl steckt.

Analysen von Citrullus-lanatus-Kernöl beschreiben vier dominierende Fettsäuren. Linolsäure (eine essenzielle Omega-6-Fettsäure) bildet den größten Anteil, gefolgt von Ölsäure sowie kleineren Mengen Stearin- und Palmitinsäure. Die genauen Werte schwanken je nach Herkunft und Pressung.1

Linolsäure (Omega-6) ~51–57%
Ölsäure (Omega-9) ~37%
Stearinsäure ~6%
Palmitinsäure ~6%

Zusätzlich enthält das Öl natürliche Tocopherole, wobei γ-Tocopherol dominiert (Größenordnung mehrerer Dutzend mg/100 g Gesamttocopherol). Werte nach Nyam et al. (2017), Charakterisierung namibischer Melonenkernöle.1

Warum Linolsäure zählt

Ein Baustein, den die Haut kennt.

Linolsäure ist nicht irgendein Öl-Bestandteil — sie ist eine essenzielle Fettsäure, die der Körper nicht selbst herstellen kann. In der Hautforschung wird ihr eine besondere Rolle für die Barriere zugeschrieben.

Teil der Hautbarriere

Eine Übersichtsarbeit (2025) beschreibt, dass Linolsäure in ω-Hydroxy-Ceramide eingebaut wird und so zur Bildung der Hautbarriere beiträgt.5

Nicht-komedogen

Linolsäure gilt als nicht-komedogen. In einer klinischen Untersuchung verringerte topisch aufgetragene Linolsäure die Größe von Mikro-Komedonen über vier Wochen.5

Antioxidative Begleitung

Die natürlichen Tocopherole (Vitamin E) des Kalahari-Öls wirken als Antioxidantien und schützen die empfindlichen ungesättigten Fettsäuren vor Oxidation.1

Das Botanical-Team

Vier Öle, eine Philosophie.

Jedes Botanical erfüllt eine klare Funktion — gemeinsam pflegen, schützen und nähren sie die Haut. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Feuchtigkeit & Balance

Kalahari-Melonenkernöl

Citrullus lanatus

Hoher Linolsäure-Anteil (~52 %), leicht und schnell einziehend. Reich an γ-Tocopherol und Pflanzensterolen.1

Stabil & pflegend

Marulaöl

Sclerocarya birrea

Ölsäure-dominant (~69 %) und dadurch sehr oxidationsstabil — Studien nennen ein Vielfaches der Stabilität von Olivenöl. Klinisch als feuchtigkeitsspendend, hydratisierend und nicht reizend beschrieben.23

Omega-reich

Hanfsamenöl

Cannabis sativa

Über 80 % mehrfach ungesättigte Fettsäuren, mit einem für die Haut günstigen Omega-6-zu-Omega-3-Verhältnis von rund 3:1. Leicht und nicht komedogen.4

Schutz & Pflege

Sheabutter & Jojoba

Vitellaria paradoxa · Simmondsia chinensis

Sheabutter ist reich an pflegenden Unverseifbaren; Jojoba besteht aus flüssigen Wachsestern, die dem hauteigenen Sebum ähneln — beide bilden eine schützende Pflegeschicht.

Zwei Profile im Vergleich

Stabilität trifft Geschmeidigkeit.

Marula und Hanf ergänzen das Kalahari-Öl gezielt: das eine bringt oxidative Stabilität, das andere ein Plus an essenziellen Fettsäuren.

Marula · Ölsäure ~69%
Marula · Palmitinsäure ~15%
Marula · Linolsäure ~9%
Hanf · mehrfach unges. >80%
Hanf · Linolsäure ~60%

Marula-Werte nach Komane et al. (2015); Hanf-Werte nach Da Porto et al. (2012) sowie Übersichtsliteratur zu Hanfsamenöl.34

Wie wir formulieren

Drei Formulierungs-Prinzipien.

1

Lipid-basiert

Hochwertige Pflanzenöle halten Feuchtigkeit in der Haut — statt wasserbasierter Texturen, die schnell verdunsten.

2

Leicht & nicht komedogen

Schnell einziehend, ohne fettigen Film — angenehm für jeden Hauttyp, jeden Tag.

3

Minimalistisch

Pflanzenbasiert und reduziert auf das Wesentliche — ohne unnötige Zusätze.

Verantwortungsvoll gewonnen

Hochleistung, die den Boden respektiert.

Die Kalahari-Melone gedeiht ohne künstliche Bewässerung in extremer Hitze. In Namibia wird das Kernöl traditionell für Nahrung und Kosmetik gewonnen — die gesamte Frucht wird verwertet, regenerative Anbaupraktiken fördern die Bodengesundheit.1 So wird Hochleistungs-Pflege zum Maßstab für Nachhaltigkeit.

0 L
Künstliche Bewässerung
100%
Frucht verwertet
Cruelty-free
Tierversuchsfrei
Südafrika
Herkunft der Botanicals
Unser Beirat

Fachliche Perspektive, bewusst interdisziplinär.

Wir prüfen unsere Themen aus mehreren Blickwinkeln — von der Medizin bis zur Achtsamkeit.

Dr. med. Benedikt Otte

Allgemein- & Präventivmedizin

Facharzt für Allgemeinmedizin mit eigener Praxis. Er verbindet klassische Schulmedizin mit ganzheitlichen Behandlungsansätzen.

Päd. Mechthild Engelhorn

Achtsamkeit & Wohlbefinden

Pädagogin und zertifizierter Coach für Achtsamkeit. Sie begleitet Menschen seit Jahren auf dem Weg zu mehr innerer Balance.

Quellen

Wissenschaftliche Literatur.

Die Angaben auf dieser Seite stützen sich auf peer-reviewte Veröffentlichungen. Eine Auswahl:

1Nyam K.L. et al. (2017): Characterization of Acanthosicyos horridus and Citrullus lanatus seed oils: two melon seed oils from Namibia used in food and cosmetics applications. PMC5578941
2Mabaleha M.B. / Mariod A.A. u. a.: The topical efficacy and safety of Citrullus lanatus seed oil: A short-term clinical assessment. South African Journal of Botany (2017). ScienceDirect
3Komane B.M. et al. (2015): Safety and efficacy of Sclerocarya birrea (A.Rich.) Hochst (Marula) oil: A clinical perspective. Journal of Ethnopharmacology. PubMed 26528587
4Da Porto C. et al. (2012): Fatty acid composition and oxidation stability of hemp (Cannabis sativa L.) seed oil. Industrial Crops and Products. ScienceDirect
5Übersichtsarbeit (2025): The Role of Linoleic Acid in Skin and Hair Health: A Review. PMC11719646

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N°6602 Produkte sind kosmetische Mittel und keine Arzneimittel; die genannten Eigenschaften beziehen sich auf die pflegenden, kosmetischen Wirkungen der Inhaltsstoffe. Zitierte Studien beschreiben die Inhaltsstoffe allgemein und stellen keine Heil- oder Wirkversprechen für N°6602 Produkte dar. *„Komedogenes Risiko" bezieht sich auf die nicht-komedogene Charakteristik der verwendeten Öle. Angaben zu Fettsäuren und Tocopherolen sind typische Werte natürlicher Rohstoffe und können je nach Herkunft, Ernte und Pressung schwanken.